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Stäfa versorgt
Fürsorge und Zwang in einer Gemeinde

- Jahr
- Vorstudie 2023, Forschungsprojekt 2025 bis 2028
- Auftraggeber
- Politische Gemeinde Stäfa
- Leistung
- Vorstudie, Forschung, inhaltliche Verantwortung
- Format
- Forschung, Webseite, Publikation
Ausgangslage
Wie ging eine Gemeinde mit Menschen um, die sie aus der Gesellschaft aussortierte? Das Forschungsprojekt untersucht fürsorgerisch begründete Zwangsmassnahmen in Stäfa von 1881 bis 1981. Es fragt nicht zuerst, was die Behörde mit den Armen tat, sondern unter welchen Bedingungen sie selbst handelte und was sie auch anders hätte machen können.
Unsere Aufgabe
Nach einer Vorstudie 2023 leiten wir seit 2025 das Forschungsprojekt im Auftrag der Politischen Gemeinde Stäfa, mit Beteiligung von Seglias und Schneider Geschichtspunkte. Daraus entsteht ein Forschungsbericht für ein breites Publikum.
Zwei Achsen
- Informationsflüsse. Wer wusste was über wen? Wie wurde aus einer Meldung ein Fall?
- Geldflüsse. Woher kam das Geld? Wer trug die Kosten? Was bewirkte ein Budgetentscheid?
Zwei Thesen
- Das Budget als Werkzeug. Fonds, Kostenaufteilungen und Budgets entschieden mit, wer Hilfe bekam und unter welchen Bedingungen, oft bevor eine Kommission tagte
- Beständige Netzwerke. Die Gremien wurden neu besetzt, die Menschen darin stammten aber lange aus demselben Umfeld